Rechenkünste der EU-Beamten


Energetische Modernisiserung, Energiestatistik

Die EU hat jetzt auch eine Heizungs- und Kühlungsstrategie. Dagegen ist nichts zu sagen. Immerhin verbrauchen Heizungen und Klimaanlagen etwa 50 Prozent des gesamten Energiebedarfs der EU, so die EU-Kommission in einer neuen Mitteilung. In dieser stehen einige Gemeinplätze, wonach mehr Energie gespart werden muss, und wo und wieviel.

Eine Beispielrechnung allerdings macht stutzig. So heißt es da: „Effiziente Heizungen auf Basis Erneuerbarer Energien wie Wärmepumpen kombiniert mit solarer Warmwasserbereitung können die jährlichen Energiekosten (einer Familie) von 1500-2000 Euro auf 300-500 Euro reduzieren.“

Es ist ja völlig klar, dass eine solche Rechnung sinnlos ist, wenn man nicht die Investitionskosten dagegen stellt. Natürlich kann man die laufenden Heizkosten tendenziell gegen Null bringen, wenn man nur genügend in Dämmung und Technk investiert. Es geht ja gerade um das Verhältnis der beiden Seiten. Nur die Einsparungen aufzuschreiben ist trivial. Gut, dass die Brüsseler Beamten nicht die Investionsentscheidungen in den Hauskellern treffen.